Eurovision Song Contest

European Song Contest

Visit our MainPage www.eurovision.vg

Eurovision Song Contest

European Song Contest

European Song Contest 2011

 

 

 

 

 

 

 

Gewinner

 

     
2011 Azerbaijan "Running Scared" Nigar & Eldar Video
2010 Germany "Satellite" Lena Meyer-Landrut Video
2009 Norway "Fairytale" Alexander Rybak Video
2008 Russia "Believe" Dima Bilan Video
2007 Serbia "Molitva" Marija Šerifovic Video
2006 Finland "Hard Rock Hallelujah" Lordi Video
2005 Greece "My Number One" Helena Paparizou Video
2004 Ukraine "Wild Dances" Ruslana Video
2003 Turkey "Everyway That I Can" Sertab Erener Video
2002 Latvia "I Wanna" Marie N Video
2001 Estonia "Everybody" Tanel Padar, Dave Benton  and 2XL    Video
2000 Denmark "Fly on the Wings of Love" Olsen Brothers Video
1999 Sweden "Take Me to Your Heaven" Charlotte Nilsson Video
1998 Israel "Diva" Dana  Video
1997 United Kingdom "Love Shine a Light" Katrina and the Waves Video
1996 Ireland "The Voice" Eimear Quinn Video
1995 Norway "Nocturne" Secret Garden Video
1994 Ireland "Rock 'n' Roll Kids" Paul Harrington and Charlie McGettigan Video
1993 Ireland "In Your Eyes" Niamh Kavanagh Video
1992 Ireland "Why Me" Linda Martin Video
1991 Sweden "Fångad av en stormvind" Carola Video
1990 Italy "Insieme: 1992" Toto Cutugno Video
1989 Yugoslavia "Rock Me" Riva Video
1988 Switzerland "Ne partez pas sans moi" Céline Dion Video
1987 Ireland "Hold Me Now" Johnny Logan Video
1986 Belgium "J'aime la vie" Sandra Kim Video
1985 Norway "La det swinge" Bobbysocks Video
1984 Sweden "Diggi-Loo Diggi-Ley" Herreys Torgny  Video
1983 Luxembourg "Si la vie est cadeau" Corinne Hermès Video
1982 Germany "Ein bißchen Frieden" Nicole Video
1981 United Kingdom "Making Your Mind Up" Bucks Fizz Video
1980 Ireland "What's Another Year?" Johnny Logan Video
1979 Israel "Hallelujah" Gali Atari and Milk and Honey Video
1978 Israel "A-Ba-Ni-Bi" Izhar Cohen and the Alphabeta Video
1977 France "L'oiseau et l'enfant" Marie Myriam Video
1976 United Kingdom "Save Your Kisses for Me" Brotherhood of Man Video
1975 Netherlands "Ding-A-Dong" Teach-In Video
1974 Sweden "Waterloo" ABBA Video
1973

Luxembourg "Tu te reconnaîtras" Anne-Marie

Video
1972 Luxembourg "Après toi" Vicky Leandros Video
1971 Monaco "Un banc, un arbre, une rue" Séverine Video
1970 Ireland "All Kinds of Everything" Dana Video
1969* Madrid Spain "Vivo cantando" Salomé +United Kingdom "Boom Bang-a-Bang" Lulu + Netherlands "De troubadour" Lenny Kuhr + France "Un jour, un enfant" Frida Boccara Video
Video
Video
Video
1968 Spain "La, la, la" Massiel Video
1967 United Kingdom "Puppet on a String" Sandie Shaw Video
1966 Austria "Merci Chérie" Udo Jürgens Video
1965 Luxembourg "Poupée de cire, poupée de son" France Gall Video
1964 Italy "Non ho l'età" Gigliola Cinquetti Video
1963 Denmark "Dansevise" Grethe and Jørgen Ingmann Video
1962 France "Un premier amour" Isabelle Aubret Video
1961 Luxembourg "Nous les amoureux" Jean-Claude Pascal Video
1960 France "Tom Pillibi" Jacqueline Boyer Video
1959 Netherlands "Een beetje" Teddy Scholten Video
1958 France "Dors, mon amour" André Claveau Video
1957 Netherlands "Net als toen" Corry Brokken Video
1956 Switzerland "Refrain" Lys Assia  Video

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest 
Liederwettbewerb der Eurovision; kurz ESC) ist ein internationaler 
Musikwettbewerb von Komponisten und Songschreibern, der seit 1956 jährlich von 
der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet wird. 
Die Premiere war stark vom Sanremo-Festival beeinflusst, das bereits 1951 ins 
Leben gerufen wurde. Teilnahmeberechtigt sind beim ESC die Rundfunkanstalten 
aller Staaten der EBU, der mehrheitlich europäische und einige Radio- und 
Fernsehstationen asiatischer und afrikanischer Staaten angehören. Seit dem 
Eurovision Song Contest 1957 schicken die Rundfunkanstalten jedes teilnehmenden 
Landes ein Lied zum Eurovision Song Contest.
Der internationale Wettbewerb findet in der Regel im Land des Vorjahressiegers 
statt. Seit 2004 werden auch ein Halbfinale und ein Finale ausgetragen, wobei 
sich das Finale in zwei Teile aufgliedert: Der erste Teil besteht aus einer rund 
zweistündigen Präsentation der Finalisten und der zweite Teil besteht aus einer 
etwa einstündigen Bekanntgabe der Punkteverteilung. Als Überleitung von Teil 
eins zu Teil zwei findet für ungefähr 10 bis 15 Minuten ein Showprogramm statt.
Seit 2003 existiert mit dem Junior Eurovision Song Contest eine zweite jährlich 
stattfindende Variante des Wettbewerbes und in den Jahren 2007 und 2008 auch der 
Eurovision Dance Contest.


Geschichte Teilnehmer Teilnahmeberechtigt am Eurovision 
Song Contest sind alle Länder, die Mitglied der Europäischen Rundfunkunion sind. 
Da diese sich nicht nur über Europa, sondern auch den Mittelmeerraum erstreckt, 
ist es auch nichteuropäischen Ländern möglich, am Wettbewerb teilzunehmen. Von 
den nicht zu Europa gehörenden Nationen war im 20. Jahrhundert jedoch nur Israel 
regelmäßig beteiligt.


Die Anzahl der tatsächlichen Teilnehmer ändert sich daher in fast jedem Jahr. Am ersten 
Wettbewerb 1956 in Lugano in der Schweiz nahmen sieben Länder mit je zwei 
Beiträgen teil. Neben dem Gastgeber Schweiz auch die Niederlande, Belgien, die 
Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Italien. In den folgenden 
Jahren hatten immer mehr Länder Interesse am Wettbewerb.
Seit 1990 können durch die Auflösung der Intervision und der gleichzeitigen 
EBU-Erweiterung die osteuropäischen Länder teilnehmen. Damit wegen der Vielzahl 
der Länder die Veranstaltung nicht zu lange dauert, hat die EBU zunächst die 
Zahl der Teilnehmer begrenzt. Die letztplatzierten Teilnehmer mussten ein Jahr 
aussetzen, waren aber im Folgejahr a priori berechtigt teilzunehmen. Diese Regel 
wurde mehrmals leicht modifiziert.
1996 wurde beschlossen, dass die vier Mitglieder, die den größten Anteil des 
EBU-Etats tragen, für die Teilnahme im Finale gesetzt sind. Begründet war dies 
dadurch, dass der deutsche Beitrag 1996 bei einer internen Juryvorauswahl 
ausgeschieden war. Die finanzstarken Mitgliedsländer sollten nicht auf Dauer der 
Veranstaltung fernbleiben. Seither sind Deutschland, Frankreich, das Vereinigte 
Königreich sowie Spanien gesetzt, selbiges trifft seit seiner Rückkehr in den 
Song Contest 2011 auch auf Italien zu. Diese Ländergruppe wird als Große Fünf 
(englisch: Big Five) bezeichnet.
Seit 2004 wird der internationale Wettbewerb in einer Qualifikations- und einer 
Finalrunde ausgetragen. An der Vorrunde können alle aktiven Mitglieder der EBU 
teilnehmen. Von 2004 bis 2007 kamen die zehn Bestplatzierten aus dem Halbfinale 
in die Finalrunde. Die Finalrunde war mit den vier Gesetzten, dem 
Titelverteidiger und damit Ausrichter sowie den Platzierten der Plätze zwei bis 
zehn des Vorjahres qualifiziert. Seit 2008 finden zwei Halbfinale statt, aus 
denen sich jeweils die zehn Bestplatzierten der beiden Halbfinale neben den vier 
Gesetzten und dem Ausrichter für die Finalrunde qualifizieren.
2008 gab es mit der Neuregelung erstmals in der Geschichte des 
Eurovisions-Festivals zwei Halbfinale. Damit sollten Punkte-Schiebereien unter 
verschiedenen Ländern vermieden werden.
2011 kündigte das Fürstentum Liechtenstein zunächst seine erste Teilnahme an, 
jedoch war der Beitritt in die EBU noch nicht abgeschlossen. Liechtenstein wird 
somit voraussichtlich erst 2012 teilnehmen.
Jugoslawien nahm als einziges sozialistisches Land regelmäßig am Eurovision Song 
Contest teil. Marokko ist mit seiner Teilnahme am Wettbewerb 1980 das einzige 
arabische Land, das bisher beteiligt war. Noch nie am Wettbewerb teilgenommen 
haben folgende Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion: Vatikanstadt, 
Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien und Libanon.
Rückzüge vom ESC Im Laufe der Zeit haben sich immer wieder einzelne 
Länder gegen die Teilnahme am Eurovision Song Contest entschieden, teils aus 
Protest, teils aus Desinteresse oder wegen kurzfristiger Probleme. 1969 blieb 
Österreich dem Wettbewerb in Madrid aus Protest gegen die in Spanien herrschende 
Franco Diktatur fern. Ein Jahr später nahmen Finnland, Norwegen, Portugal, 
Schweden und Österreich nicht teil, da sie mit den Gegebenheiten und 
Abstimmungsmechanismen der letztjährigen Veranstaltung, bei der es vier Sieger 
gab, unzufrieden waren. Mit Tunesien (1977) und dem Libanon (2005) standen zwei 
weitere arabische Länder jeweils kurz vor der Teilnahme, zogen diese jedoch 
wieder zurück. In beiden Fällen war die gleichzeitige Teilnahme Israels ein 
Grund für die spätere Absage. Das insgesamt fünfmal siegreiche Luxemburg 
nimmt seit 1994 aus mangelndem Interesse nicht mehr am Wettbewerb teil. Serbien 
und Montenegro zog seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2006 
kurzfristig zurück, da es Indizien für Abstimmungs-Unregelmäßigkeiten beim 
nationalen Vorentscheid gegeben hatte. Österreich nahm zwischen 2006 (mit 
Ausnahme von 2007) und 2010 nicht am Wettbewerb teil, da man mit den Bedingungen 
und dem Konzept des Wettbewerbs nicht mehr zufrieden war. Österreich wird jedoch 
2011 wieder am Wettbewerb teilnehmen. Beim ESC 2009 in Moskau zog Georgien 
die Teilnahme kurzfristig zurück, nachdem der Teilnehmertitel We Don't Wanna Put 
In als Kritik an Russlands Ministerpräsidenten Putin beanstandet wurde.
Veranstaltungsort Der Eurovision Song Contest eines bestimmten 
Jahres wird seit 1958 immer im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Da die 
Regelung der Vergabe an das Siegerland 1956 noch nicht bestand, richtete 1957 
die Bundesrepublik Deutschland den Großen Preis der Eurovision in Frankfurt am 
Main aus. Zwölf Jahre nach dem Kriegsende präsentierte sich die junge 
Bundesrepublik im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks ausnahmslos deutsch, 
Anaid Iplicjian moderierte. Das überforderte einige Teilnehmerländer bei der 
Frage „Bitte, können wir Ihre Punkte haben“. Die telefonische Stimmabgabe von 
1957 hat dadurch Kultstatus.
Fünf Mal kam es bisher vor, dass nicht wie eigentlich vorgesehen das Siegerland 
des letztjährigen Wettbewerbs die Veranstaltung ausrichtete, sondern stattdessen 
ein anderes Land als Veranstalter einsprang. Viermal war dies Großbritannien 
(1960 für die Niederlande, 1963 für Frankreich, 1972 für Monaco und 1974 für 
Luxemburg) sowie einmal die Niederlande (1980 für Israel).
Der Eurovision Song Contest wurde bisher achtmal in Großbritannien sowie 
siebenmal in Irland ausgetragen. Häufigster Austragungsort ist mit sechs 
Veranstaltungen die irische Hauptstadt Dublin, gefolgt von London und Luxemburg 
mit je vier Veranstaltungen.
Bezeichnung [Bearbeiten]Die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung lautet seit 
1992 Eurovision Song Contest. Die Bezeichnung wurde erstmals 1960 für den 
fünften Wettbewerb im Vereinigten Königreich verwendet. Insgesamt trugen 34 der 
bisherigen 54 Veranstaltungen bis 2009 diesen Namen. Seit 1970 wird diese 
Bezeichnung auch bei der Austragung in nichtenglischsprachigen Ländern 
verwendet, zuerst in übertragener Form wie Eurovisie Songfestival (nl.), 
Concours Eurovision de la Chanson (franz.) oder zuletzt 1991 Concorso 
Eurovisione della Canzone (ital.).
In der deutschen Öffentlichkeit wird für den Songwettbewerb auch der Begriff 
Grand Prix verwendet, da dies einerseits die Kurzform der Benennung von 
früheren Veranstaltungen ist, mit Titeln wie Grand Prix Eurovision de la Chanson 
oder deren Übertragungen ins Italienisch-Spanische (Gran Premio ) und 
Deutsche (Großer Preis der Eurovision). Andererseits hieß die Auszeichnung, die 
der Sieger des Wettbewerbs erhielt, bis 2003 Grand Prix (zuletzt: Grand Prix of 
the 2003 Eurovision Song Contest. Seit 2004 ist der Begriff Grand Prix 
gänzlich aus dem Regelwerk verschwunden.
Nationale Vorentscheide Jedem Land steht es frei, wie es seinen 
Vertreter für den Eurovision Song Contest ermittelt. In der Regel geschieht dies 
in Form von nationalen Vorentscheiden, bei denen mehrere Sänger gegeneinander 
antreten. Während früher meist eine Jury den Teilnehmer wählte, geschieht dies 
heute in der Regel per Telefonabstimmung (engl.: Televoting.) Der deutsche 
Vorentscheid hieß lange Zeit „Ein Lied für…“ (ergänzt durch die jeweilige Stadt, 
in der der Song Contest im betreffenden Jahr stattfand). 2004 und 2005 trug er 
den Titel „Germany 12 Points!“, im Jahr 2006 den Titel „Deutsche Vorentscheidung 
zum Eurovision Song Contest 2006“ und 2010 den Titel Unser Star für Oslo. 
Ziemlich aufwendig wird die Vorauswahl in Schweden getroffen, wo mit dem 
Melodifestivalen ein eigener Wettbewerb über mehrere Runden ausgetragen wird. 
Nach ähnlichem Prinzip verläuft der Melodi Grand Prix genannte norwegische 
Vorentscheid.
Seit 1993 vertritt der Sieger des kroatischen Songfestivals DORA das Land beim 
Eurovision Song Contest. Für Serbien tritt der Sieger des Festivals Beovizija 
an. Unterschiedliche Formen des Vorentscheids gab es in den letzten Jahren in 
Finnland, Irland und Polen.
Allerdings können die Länder auch auf einen Vorentscheid verzichten und 
stattdessen einen Künstler direkt nominieren. Von dieser Möglichkeit machte 
Deutschland unter anderem in den Jahren 1993 bis 1995 sowie 2009 und 2011 
Gebrauch, die Schweiz in den Jahren 2005 bis 2010.
Punktevergabe Aktuelles Abstimmungsverfahren Im Finale 
des Eurovision Song Contest dürfen neben den Teilnehmern auch alle Länder 
abstimmen, die an der Vorrunde teilgenommen haben. Somit sind also auch die im 
Halbfinale ausgeschiedenen Teilnehmer stimmberechtigt, die im Finale nicht mit 
einem eigenen Titel vertreten sind.
Zur Bewertung der Titel werden in jedem Land die zehn beliebtesten Lieder 
ermittelt und dafür nach folgendem Schema Punktzahlen vergeben: Der Song mit den 
meisten Stimmen erhält 12 Punkte, die darauffolgenden erhalten 10 Punkte, 8 
Punkte, 7 Punkte, 6 Punkte, 5 Punkte, 4 Punkte, 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt. 
Für den eigenen Beitrag dürfen keine Punkte vergeben werden. Alle Punkte, die 
ein Teilnehmer von anderen Ländern erhält, werden aufsummiert. Gewonnen hat das 
Land, das am Ende die meisten Punkte bekommt. Seit 2009 werden die Punktzahlen, 
die jedes Land vergibt, zu 50 % durch Televoting und zu 50 % durch eine 
fünfköpfige Jury bestimmt.
Trat kurzfristig ein Problem auf, das die Ermittlung per Televoting verhinderte, 
so wurden die Punkte durch eine achtköpfige „Stand-by-Jury“ vergeben. Eine 
solche Jury vergab beispielsweise im Jahr 2000 die Punkte der Niederlande, als 
wegen der Explosion einer Feuerwerkskörperfabrik in Enschede am Tag des ESC kein 
Televoting stattfand. Seit 2009 werden die Punkte in solchen Fällen alleine von 
der fünfköpfigen Jury bestimmt.
Aus Zeitgründen wurde 2006 die Verkündung der Punkte dahingehend geändert, dass 
die Titel mit den Punkten 1 bis 7 auf einmal angezeigt werden. Die Titel mit den 
Punkten 8, 10 und 12 werden jedoch nach wie vor von den nationalen 
Fernsehansagern durchgegeben. Die Vergabeprozedur konnte so von deutlich über 
einer Stunde auf etwa 45 Minuten verkürzt werden.
Regelungen bei Punktgleichheit. Wenn zwei oder mehr Teilnehmer am 
Ende die gleiche Punktanzahl haben, gelten weitere Unterscheidungskriterien, um 
eine eindeutige Platzierung zu gewährleisten. Ausschlaggebend ist zunächst die 
Anzahl der Länder, von denen die jeweiligen Teilnehmer Punkte erhalten haben. 
Lässt sich dadurch keine eindeutige Rangfolge erstellen, wird die Anzahl der an 
die entsprechenden Teilnehmer vergebenen Höchstwertungen berücksichtigt. Dabei 
wird zuerst die Anzahl der 12-Punkte-Wertungen, bei Gleichheit die Anzahl der 
10-Punkte-Wertungen etc. betrachtet. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich 
auch durch den Vergleich sämtlicher Einzelwertungen kein Unterschied ergeben 
hat, werden die betroffenen Länder auf demselben Rang platziert.
Dieser Katalog von Regelungen fand bisher einmal Anwendung, nämlich beim ESC 
1991, als die Schwedin Carola („Fångad av en stormvind“) mehr 
10-Punkte-Wertungen erhalten hatte als die punktgleiche Französin Amina („Le 
dernier qui a parlé“) und zur Siegerin erklärt wurde. Damals gab es den ersten 
Punkt (das Lied gewinnt, das aus mehr Ländern Punkte bekommen hat) noch nicht, 
hätte es ihn aber schon damals gegeben, hätte Frankreich gewonnen. Mittlerweile 
ist dieser Punkt eingeführt worden, so dass 2004 trotz jeweils 50 Punkten Malta 
einen sicheren Platz im Finale 2005 bekam, während Kroatien erst durchs 
Semifinale musste.
Vor 1975 kamen verschiedene andere Punktevergabesysteme zum Einsatz. Beim ESC 
1969 führte ein Wertungsmodus, der für niedrige Punktzahlen pro Teilnehmer 
sorgte, dazu, dass vier Länder (Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, 
Frankreich) punktgleich an der Spitze lagen und zu gleichberechtigten Siegern 
ernannt wurden.
Bisherige Wertungsmodi Beim ersten ESC mit veröffentlichtem 
Abstimmungsergebnis, 1957, kam folgender Modus zum Einsatz: In jeder Landesjury 
saßen zehn Mitglieder, jedes Mitglied konnte für seinen Favoriten einen Punkt 
abgeben. Dieser Modus kam von 1957 bis 1961, 1967 bis 1970 sowie im Jahre 1974 
in Gebrauch.
1962 kam ein anderer Modus zum Einsatz. Die Landesjurys vergaben drei Punkte an 
den besten Titel, zwei Punkte an den zweitbesten und einen Punkt an den 
drittbesten Titel. Dieser Modus wurde 1963 auf fünf Punkte für den 
erstplatzierten usw. erweitert. 1964 wurde ein neuer Modus eingeführt: Jeder 
Juror bewertet jedes Land, daraus entsteht eine Liste. An den besten Titel 
wurden fünf Punkte, an den zweitplatzierten drei und an den drittplatzierten ein 
Punkt vergeben. Sollte nur ein Titel nominiert sein, bekommt dieser alle neun 
Punkte, sollten es zwei sein, bekommt der erste sechs und der zweitplatzierte 
Titel drei Punkte.
Da es seit 1962 regelmäßig null Punkte, 1962 bis 1965 sogar vier pro Jahr, gab 
und wegen der Unzufriedenheit mit dem Wertungssystem von 1957, das 1969 für vier 
Sieger gesorgt hatte, wurde 1971 ein neuer Modus eingeführt: Jedes Land 
entsendet zwei Juroren, die für jedes Lied zwischen einen und fünf Punkte geben 
konnten, sodass die erreichten Punktzahlen erstmals über 100 Punkte stiegen.
Bis 1997 wurde die Punktevergabe ausschließlich durch eine Jury bestimmt. Diese 
bestand pro Land aus 16 Personen – acht Experten und acht musikinteressierten 
Laien, die zudem aus verschiedenen Generationen sein mussten, um ein objektives 
Ergebnis zu gewährleisten. 1997 wurde in Deutschland, Schweden, Österreich, der 
Schweiz und dem Vereinigten Königreich zum ersten Mal das Televoting 
ausprobiert, das beim Publikum auf große Begeisterung stieß. Schon 1998 wurde 
die Jury durch das neue Wertungssystem abgelöst. Nur wenige Länder, wie Russland 
und Ungarn, wo es aus technischen Gründen nicht möglich war, führten das 
Televoting erst etwas später ein.
Preisvergabe, Zuerkennung. Der dem Interpreten des siegreichen 
Titels überreichte Preis (Trophäe) wird an den Komponisten des Songs 
weitergereicht, in dessen Besitz er letztendlich auch verbleibt, da der 
Eurovision Song Contest von der Grundidee her ein reiner Komponisten- und 
Songschreiberwettbewerb ist. Der Interpret selbst geht diesbezüglich gesehen 
leer aus, ihm bleibt lediglich der gesteigerte Bekanntheitsgrad, den er für den 
Aufbau der eigenen Karriere nutzen kann.
Kritik am Wertungssystem, Reformdiskussion und Neuregelung In der 
öffentlichen Debatte wurde des Öfteren angemerkt, dass verschiedene Kulturräume 
sich während der Abstimmung innerhalb begünstigten. Ferner kam die Idee einer 
Juryeinführung auf.
Unmut über als ungerecht empfundene Punkteverteilungen wird seit Beginn der 
Veranstaltung geäußert, die erst im 43. Jahr zur mehrheitlichen 
Telefonabstimmung überging. Vor allem politische Tendenzen und Boykotts wurden 
bemängelt, welche heute nur noch einen untergeordneten Punkt in der Kritik 
einnehmen.
Neuregelung ab 2008. Die verantwortliche Europäische Rundfunkunion 
(European Broadcasting Union, EBU) stellte am 2. Oktober 2007 Regeländerungen 
vor[10]: Ab 2008 wurden zwei getrennte Halbfinale veranstaltet, über deren 
Zusammenstellungen man per Los entschied. Alle Länder waren in dem Semifinale 
stimmberechtigt, in welchem sie selbst teilnahmen. Die für das Finale 
Qualifizierten wurden je einer Sendung zugeteilt. In das Finale zogen die neun 
Bestplatzierten nebst des Bestbewerteten der Back-Up-Jurys ein, der ohne diese 
den Finaleinzug nicht erreicht hätte.
Neuregelung ab 2009. 2009 kam es zu weitreichenden Veränderungen 
hinsichtlich des Abstimmverfahrens im Finale. Nachdem in den Vorjahren einzig 
das Publikum über die Punktergebnisse entschied, erhielt fortan pro 
Teilnehmerland eine Jury, deren Mitglieder eine Verbindung zur Musik aufweisen 
sollten, gleichgewichtetes Mitspracherecht. Für die Vorrunden hielten die 
Verantwortlichen noch am Konzept des Vorjahres fest. Die Europäische 
Rundfunkunion begründete ihre Entscheidung damit, dass sich die Resultate von 
Ersatzjurys, welche im Falle technischer Pannen eine reibungslose Punktevergabe 
gewährleisten sollten, in den letzten Jahren zunehmend vom offiziellen Ergebnis 
unterschieden. Der NDR-Verantwortliche Ralph Quibeldey betonte außerdem den 
Aspekt, dass sich im Gegensatz zum Großteil der Fernsehzuschauer Juroren die 
Beiträge mehrmals anhörten und zu einem differenzierteren Urteil in der Lage 
wären. In der Öffentlichkeit hingegen wurden die Reformen überwiegend als 
Reaktionen auf die hinteren Platzierungen vieler westlicher Staaten, 
insbesondere der der finanzstärksten Big-5, gedeutet. Beobachter 
sahen den Versuch, kulturell bedingte Geschmacksverschiedenheiten 
osteuropäischer und zentralasiatischer Zuschauer gezielt zu unterdrücken und 
warfen den Befürwortern des neuen Modus Blockbildung und Nichtbeachtung der 
individuellen Qualität der Beiträge vor. Der Stern betitelte die deutschen 
Juroren aufgrund ihrer Zusammenstellung als „Spaß-Jury“. Tatsächlich 
erzielten zehn der elf östlich orientierten Teilnehmer durch das Mischvoting 
schlechtere Platzierungen; eines konnte trotz niedrigerer Jury-Wertung seine 
Gesamtplatzierung halten.
Neuregelung ab 2010 [Bearbeiten]Im September 2009 gab die Europäische 
Rundfunkunion bekannt, dass sowohl in den beiden getrennten Semi-Finalrunden als 
auch im Finale die Jurys zu 50 % mit abstimmen. Außerdem darf vom Anfang des 
ersten Liedes bis 15 Minuten nach dem Ende des letzten Liedes abgestimmt 
werden.
Neuregelung ab 2011 [Bearbeiten]Ende August 2010 trat die Reference Group der 
Europäischen Rundfunkunion in Belgrad zusammen. Das Gremium zog dabei das Datum 
der Veröffentlichung der Lieder eines Jahrganges vom 1. Oktober auf den 1. 
September des Vorjahres vor.
Moderatoren [Bearbeiten]Der Wettbewerb 1956 war der bislang einzige, bei dem ein 
einzelner Mann durch den Abend führte. In den Folgejahren waren es immer 
Moderatorinnen, bis 1978 in Paris erstmals ein Mann und eine Frau gemeinsam 
Gastgeber waren. Diesem Beispiel folgte Israel 1979. Von 1980 bis 1987, 1993 und 
1995 waren es dann wieder einzelne Damen; seit 1996 ist es endgültig zur 
Tradition geworden, dass es einen männlichen und einen weiblichen Gastgeber 
gibt. Ausnahme hiervon waren die Contests 1999 in Jerusalem sowie 2010 in Oslo, 
bei denen dem männlichen Moderator gleich zwei Damen zur Seite standen.
Gelegentlich haben auch ehemalige Wettbewerbsteilnehmer/innen durch den Abend 
geführt: 1976 Corry Brokken, 1979 Jardena Arasi, 1985 Lill Lindfors, 1986 Åse 
Kleveland, 1991 Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno, 1999 Dafna Dekel, 2003 
Marie N und Renars Kaupers, 2006 Sakis Rouvas, 2008 Željko Joksimović, 2009 
Alsou, 2011 Stefan Raab.


Erfolge:
Gewinner des WettbewerbesErfolgreichste Teilnehmer. Bisher 
erfolgreichstes Teilnehmerland ist Irland mit sieben Siegen, in den Jahren 1992 
bis 1994 sogar drei in Folge. Auch der erfolgreichste Teilnehmer kommt aus 
Irland: Johnny Logan gewann zweimal als Sänger (1980 mit What’s Another Year und 
1987 mit Hold Me Now) sowie einmal als Komponist (1992: Why Me).
Deutschland beim Eurovision Song Contest 
Deutschland ist das Land mit den meisten Beiträgen und das einzige Land, das 
bisher jedes Jahr ein Lied zum Eurovision-Festival entsandt hat. 1996 erreichte 
der deutsche Beitrag des Interpreten Leon mit dem von Hanne Haller komponierten 
Lied Blauer Planet nicht das Finale der Veranstaltung, da er in der (damals neu 
eingeführten) Zwischenrunde der Europäischen Rundfunkunion (ERU, EBU, UER) in 
Genf gemeinsam mit den Beiträgen aus Dänemark, Russland, Mazedonien, Ungarn, 
Israel und Rumänien ausschied.
Den Sieg errang Deutschland bisher zweimal. Im Jahr 1982 gewann die Sängerin 
Nicole in Harrogate im Vereinigten Königreich den Wettbewerb mit dem Lied Ein 
bißchen Frieden. 28 Jahre später, im Jahr 2010, gewann die Sängerin Lena in Oslo 
mit Satellite den Contest. Deutschland erreichte mehrmals den zweiten und 
dritten Platz, kam allerdings fünfmal auf den letzten Platz.
Eurovision Song Contest als Karrierestart. Der Eurovision Song 
Contest machte im Laufe der Jahre einige Interpreten zu internationalen Stars, 
die bis zum Zeitpunkt ihres Auftritts noch nahezu unbekannt waren.
Dies trifft in besonderem Maße auf die schwedische Popgruppe ABBA zu, die 1974 
mit dem Song Waterloo den Wettbewerb gewann. Auch die franko-kanadische Sängerin 
Céline Dion wurde durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 1988, bei dem 
sie für die Schweiz startete und mit Ne partez pas sans moi siegte, in Europa 
bekannt. Die Belgierin Lara Fabian (später durch I will love again zu 
Charts-Ehren gelangt) tat beim ESC für Luxemburg ihren ersten internationalen 
Schritt, und schließlich die Polin Edyta Górniak. Ebenfalls durch den ESC zu 
Weltruhm gelangt ist die irische Folkloregruppe Riverdance, die 1994 als 
Pausenfüller auftrat.
Erfolgreiche Titel. Aus dem Eurovision Song Contest gingen im Laufe 
der Jahrzehnte zahlreiche Lieder hervor, die zu internationalen Erfolgen und 
bisweilen zu Evergreens wurden. Beispielhaft sind die italienischen Beiträge Nel 
blu dipinto di blu (Volare) und Piove (Ciao ciao bambina) genannt, beide wurden 
von Domenico Modugno in den Jahren 1958 und 1959 vorgetragen. Obwohl keine 
Wettbewerbssieger wurden diese Songs weltweit millionenfach verkauft und von 
„Showgrößen“ wie Paul Anka oder Dean Martin adaptiert. Kommerziell besonders 
erfolgreich waren Songs aus dem Song Contest ab Mitte bis Ende der 1970er Jahre. 
Puppet on a string avancierte 1967 für Sängerin Sandie Shaw zum weltweiten 
Radio- und Hitparadenerfolg und wurde in Werbespots und auf Modenschauen jener 
Zeit als Untermalung eingesetzt. Aus demselben Jahrgang kam der Luxemburger 
Beitrag von (Vicky) L’amour est bleu in einer Instrumental-Version von Paul 
Mauriat auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. 1972 gewann Vicky Leandros mit 
Après toi den Wettbewerb und verkaufte von der Single in mehreren 
Sprachversionen (Dann kamst Du, Come what may) weltweit über 5,5 Millionen 
Exemplare. Waterloo von ABBA übertraf diese Marke 1974 mit dem Verkauf von rund 
6 Millionen mal. Bislang waren nach den Verkaufszahlen vier Schweden 1976 von 
der britischen Gruppe Brotherhood Of Man mit dem Schlagerpop Save your kisses 
for me mit 6,5 Millionen weltweit abgesetzten Tonträger die Erfolgreichsten.
Weitere internationale Tophits sind Congratulations von Cliff Richard (GBR 
1968), All kinds of everything von Dana (IRL 1970), Beg, steal or borrow von den 
New Seekers (GBR 1972), Eres tú von Mocedades (ESP 1973), Si von Gigliola 
Cinquetti (ITA 1974), Dschinghis Khan von Dschinghis Khan (DEU, 1979), What’s 
another year von Johnny Logan (IRL 1980), Ein bißchen Frieden von Nicole (DEU 
1982), Gente di mare von Umberto Tozzi und Raf (ITA 1987), Insieme 1992 von Toto 
Cutugno (ITA 1990), Diva von Dana International (ISR 1998) und Fly On The Wings 
Of Love von den Olsen Brothers (DNK 2000).
Häufigste Teilnahmen. Am häufigsten war die Schweizer Musikgruppe 
Peter, Sue & Marc dabei, welche ihr Heimatland viermal vertrat (1971, 1976, 1979 
und 1981). Sie sang jedes Jahr in einer anderen Sprache. In den Jahren 1976 und 
1981 erreichten sie jeweils Platz 4. Ebenfalls viermal nahm Fud Leclerc aus 
Belgien teil, der das Land 1956, 1958, 1960 und 1962 vertrat. Sein bestes 
Resultat war Platz 5 im Jahre 1958.
Eine Reihe von Interpreten war dreimal beim Eurovision Song Contest vertreten. 
Für Deutschland waren Katja Ebstein und die Gruppe Wind je dreimal am Start. 
Ebstein war mit zwei dritten Plätzen in den Jahren 1970 und 1971 sowie einem 
zweiten Platz im Jahre 1980 erfolgreich. Mit zwei zweiten Plätzen in den Jahren 
1985 und 1987 gehört die Gruppe Wind ebenfalls zu den erfolgreichen Teilnehmern 
für Deutschland.
Die Schwedin Carola Häggkvist erreichte bei drei Teilnahmen für ihr Heimatland 
einen Sieg (1991), sowie die Plätze 3 (1983) und 5 (2006). Ebenfalls dreimal am 
Start war die Malteserin Chiara, die für Malta die Plätze 3 (1998), 2 (2005) und 
22 (2009) erreichte. Einige mehrmals teilnehmende Interpreten traten für 
verschiedene Länder an. Die Zypriotin Anna Vissi sang zweimal für Griechenland 
(1980, 2006) und einmal für Zypern (1982). Der Franzose Romuald nahm zweimal für 
Monaco (1964, 1974) und einmal für Luxemburg (1979) teil. Ireen Sheer trat als 
Solokünstlerin einmal für Luxemburg (1974) und einmal für Deutschland (1978) 
sowie als Teil einer Gruppe erneut für Luxemburg (1985) an.
Die Sängerin Corry Brokken trat bei den ersten drei Wettbewerben in den Jahren 
1956 bis 1958 jeweils für die Niederlande an, die Sängerin Lys Assia in den 
gleichen Jahren für die Schweiz. Udo Jürgens war in den Jahren 1964 bis 1966 
dreimal für Österreich beim Wettbewerb dabei. Jeder dieser drei Teilnehmer 
konnte den Wettbewerb einmal für sein Land entscheiden. Assia gewann 1956 den 
ersten Eurovision Song Contest, Brokken war ein Jahr später erfolgreich, Jürgens 
siegte im Jahr 1966.
Ebenfalls dreimal nahmen darüber hinaus der Italiener Domenico Modugno (1958, 
1959, 1966), die Norwegerin Kirsti Sparboe (1965, 1967, 1969) sowie das dänische 
Duo Hot Eyes (1984, 1985, 1988) teil.
Bekanntheit ist kein Erfolgsgarant. Die Teilnahme eines international 
bereits bekannten Interpreten ist kein Garant für den Gewinn des Titels im 
Wettbewerb. Prominentes Beispiel ist Cliff Richard mit Congratulations der 1968 
den zweiten und mit Power to All Our Friends der 1973 den dritten Platz 
erreichte. Anschließend waren diese Titel in den Verkaufshitparaden höher 
platziert als die jeweiligen Eurovisionsgewinner. Auch Ricchi e Poveri aus 
Italien oder Baccara aus Spanien (beide 1978) erreichten nicht das 
Siegertreppchen, ebenso wie Matia Bazar (1979). Alan Sorrenti (1980), Alice und 
Franco Battiato (1984) oder Al Bano und Romina Power (1976 und 1985), alle aus 
Italien konnten sich in den frühen 1980er Jahren trotz der Italo-Pop-Welle in 
vielen Länder Europas nicht durchsetzen. Das international erfolgreiche 
russische Duo t.A.T.u. gewann beim Eurovision Song Contest 2003 mit Ne wer, ne 
bojsja, ne prosi nicht und belegte den dritten Platz. Die estnische Band Vanilla 
Ninja kam 2005 für die Schweiz nicht über Rang 8 hinaus. Kate Ryan scheiterte 
2006 für Belgien bereits im Halbfinale, ebenso DJ BoBo 2007 für die Schweiz.
Auch die erfolgreiche Popgruppe No Angels war mit Disappear 2008 in Serbien 
wenig erfolgreich. Zuvor wurden sie allerdings mit nur einem Prozentpunkt vor 
Carolin Fortenbacher (Hinterm Ozean) in der deutschen Vorentscheidung zum 
Finalteilnehmer gewählt. Beim Song Contest selbst erreichten sie Platz 23 von 
25, wobei Platz 23, 24 (Polen, Isis Gee - For Life) und 25 (Vereinigtes 
Königreich, Andy Abraham - Even If) mit jeweils 14 Punkten die letzten drei 
Plätze belegten.
50-jähriges Jubiläum [Bearbeiten]Am 22. Oktober 2005 fand in Kopenhagen eine 
Jubiläumsshow mit dem Titel Congratulations (deutsch: Herzlichen Glückwunsch) 
statt. Damit wurde das 50-jährige Jubiläum des Eurovision Song Contest gefeiert. 
Das Ziel der Show war, das beste Lied des Grand Prix unter allen Titeln, die 
jemals teilgenommen haben zu ermitteln. Auf der offiziellen Internetseite 
eurovision.tv konnte jeder seine Stimme für seinen Lieblingstitel des ESC 
abgeben. Die zehn Lieder mit den meisten Stimmen kamen ins Semifinale. 
Zusätzlich wählte eine Jury der Europäischen Rundfunkunion vier weitere Titel 
ins Halbfinale. Im Halbfinale wurden per Telefonvoting die fünf besten Lieder 
ermittelt. Im zweiten Durchgang, also dem Finale, wurde durch ein weiteres 
Telefonvoting die Platzierung dieser fünf Lieder festgelegt.
Moderiert wurde die Show von der britischen ESC-Siegerin Katrina Leskanich 
(Katrina & The Waves, ESC-Sieg 1997 mit Love Shine A Light) und dem lettischen 
Eurovision Song Contest-Drittplatzierten Renars Kaupers (Brainstorm, 
ESC-Teilnahme 2000 mit My Star). Die Sendung wurde in Deutschland vom WDR und 
vom SWR, in Österreich von ORF 2, und in der Schweiz von SF 1 übertragen.
Dabei kam es zu folgendem Ergebnis:
Platz Jahr Land Interpret Titel
1.1974 Schweden SchwedenABBAWaterloo
2.1958 Italien ItalienDomenico ModugnoNel blu dipinto di blu (Volare)
3.1987 Irland IrlandJohnny LoganHold Me Now
4.2005 Griechenland GriechenlandHelena PaparizouMy Number One
5.1976 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichBrotherhood of ManSave 
Your Kisses for Me
6.2000 Danemark DänemarkOlsen BrothersFly on the Wings of Love
7.1982 Deutschland Bundesrepublik BRDNicoleEin bißchen Frieden
8.1968 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichCliff 
RichardCongratulations
9.2003 Turkei TürkeiSertab ErenerEveryway that I Can
10.1988 Schweiz SchweizCéline DionNe partez pas sans moi
11.1973 Spanien SpanienMocedadesEres tú
12.1980 Irland IrlandJohnny LoganWhat’s Another Year
13.1998 Israel IsraelDana InternationalDiva
14.1965 Luxemburg LuxemburgFrance GallPoupée de cire, poupée de son

Teilnahmeregeln nach der aktuellen Fassung der Regeln gilt:
Die Interpreten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Jeder Interpret darf in einem Jahr nur für ein Land antreten.
Es dürfen nicht mehr als sechs Personen auf der Bühne mitwirken.
Das Lied muss live gesungen werden.
Lied oder Auftritt dürfen keine politische Botschaft enthalten oder dem Image 
des Liederwettbewerbs schaden.
Beim Auftritt dürfen keine Tiere mitwirken.
Die Lieder dürfen frühestens am 1. September des Vorjahres veröffentlicht 
werden (diese Regel gilt seit dem 1. September 2010).
Es muss sich um einen Originalsong handeln, darf also keine Coverversion eines 
älteren Liedes sein.
Die Instrumental-Musik wird als Playback eingespielt. Zum letzten Mal wurde 
den Interpreten 1998 die Möglichkeit geboten, sich durch ein Orchester live 
begleiten zu lassen.
Zeitweise wurde eine Sprachregelung eingeführt: Jeder Interpret musste in 
seiner Landessprache singen. Die Regel galt von 1966 bis 1972 und von 1977 bis 
1998, seit 1999 ist den Interpreten die Sprache, in der ihr Beitrag gesungen 
wird, wieder freigestellt.

Impressum